Projektplanung 2027: Westafrika
Projektplanung 2027: Westafrika
PLANUNG 2027 (Projektbeschreibung)
Projekttitel
Roots & Routes – Geschichten überschreiten Grenzen
Eine transkulturelle Erzähl- und Theaterpartnerschaft zwischen Freiburg, Senegal und Côte d’Ivoire
Kurzbeschreibung
Das Theater Zerberus Freiburg baut seit 2018 eine kontinuierliche künstlerische Partnerschaft mit Kulturzentren und Künstler*innen in Westafrika auf. Nach dem Kooperationsprojekt „drifting anchor" (2018/19, mit dem SUBA Centre Dakar) und der Afrikatournee im Senegal 2026 entwickelt das Theater Zerberus gemeinsam mit seinen westafrikanischen Partner*innen, seinen Freiburger Spielorten Schopf 2 und E-Werk Freiburg sowie dem afrikanischen Kulturverein CaPoA Freiburg e.V. ein zweiphasiges Austauschprojekt unter dem Leitmotiv „Geschichten überschreiten Grenzen": In Freiburg entsteht in Kooperation mit CaPoA ein Begegnungs- und Beteiligungsprogramm mit der bereits in der Stadt lebenden westafrikanischen Community. In einer zweiten Phase folgt das Theater Zerberus einer Einladung nach Côte d'Ivoire und Senegal für 2027. Gastauftritte und Workshops sind geplant.
Ziel ist der Aufbau einer langfristigen, gleichberechtigten Produktions- und Austauschstruktur zwischen dem Freiburger Theater Zerberus, afrikanischen Vereinen in Freiburg sowie den Partner*innen in Senegal und Côte d’Ivoire. Die über Jahre gewachsene Partnerschaft wird verstetigt. Im Zentrum stehen die Themen Migration, Bleiben oder Gehen, Zukunftsperspektiven, gesellschaftlicher Wandel und Geschlechterverhältnisse. Künstlerisch werden westafrikanische orale Erzähltraditionen mit Mime, Theater, Tanz und Musik verbunden.
Ausgangslage
Die Zusammenarbeit des Theater Zerberus mit westafrikanischen Kulturschaffenden reicht bis 2018 zurück: Im Projekt „drifting anchor" arbeitete das Ensemble im November/Dezember 2018 im SUBA Centre in Keur Massar (Dakar) mit dortigen Künstler*innen zur damals wie heute in der senegalesischen Kulturszene heftig geführten, polarisierenden Debatte „Bleiben oder gehen?". Im März 2019 folgte eine zweite Aufführung samt Rahmenprogramm (Konzerte, Filme, Diskussionen) im E-Werk Freiburg, gefördert u. a. vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (LaFT BW). Im Juli 2026 setzte das Theater Zerberus diese Linie mit einer Tournee im Senegal fort: mit Raimund Schall und einem senegalesischen Kollegen wurden Workshops gegeben und ein erzählerisches Bühnenstück gespielt.
Im Zentrum der Workshops und Aufführungen standen dabei die Themen, die junge Menschen im Senegal aktuell am stärksten beschäftigen: Migration ja/nein, Zukunftsperspektiven und Geschlechterverhältnisse. Durch diese Arbeit wurde das bestehende Netzwerk in Westafrika erweitert und vertieft. Tragfähige Kontakte bestehen unter anderem zu Dr. Massamba Gueye und KËR LEYTI – Maison de l’Oralité et du Patrimoine in Dakar, zum Centre Culturel Régional de Dakar Blaise Senghor, zum Centre Culturel Régional de Diourbel und zur Maison des Arts Rufisque. Für die weitere Zusammenarbeit in Côte d’Ivoire besteht eine konkrete Verbindung zur Künstlerin Thérèse Yao, Direktorin der Compagnie „Les étoiles de l’art“ und Gründerin des Festivals international du conte „N’kawa N’wouman“ (Frei ins Deutsche übersetzt bedeutet es so viel wie „eine gestandene, starke Frau“) in Abidjan.
Für 2027 liegt dem Theater Zerberus Freiburg bereits eine Einladung nach Côte d'Ivoire und Senegal vor. Die künstlerische Idee dahinter: Geschichten überschreiten Grenzen – nationale, geschlechtliche und generationale – und ermöglichen Begegnung, verstanden nicht als endgültiger Bruch, sondern als zirkuläre Bewegung. Diese westafrikanische Perspektive hat in Freiburg auch eine lokale Entsprechung: Seit der großen Fluchtbewegung 2015 sind zunehmend junge westafrikanische Männer nach Freiburg gekommen, viele nach mehrjährigen, beschwerlichen Reisen. Ihre auf dem Kirchplatz sichtbare Präsenz stieß bei Teilen der einheimischen Bevölkerung zunächst auf Befremden. Genau hier setzt die Kooperation mit dem afrikanischen Kulturverein CaPoA Freiburg e.V. an, der Migrant*innen und Geflüchtete gezielt bei der Suche nach Sprachkursen, Arbeit und Ausbildung unterstützt und mit Kultur- und Bildungsveranstaltungen Brücken innerhalb der Gesellschaft baut – „Afrika näher holen".
Um diese über gemeinsame Projekte in Westafrika gewachsene internationale Partnerschaft mit der lokalen Integrationsarbeit in Freiburg zu verbinden und die 2027 anstehende Residenz in der Elfenbeinküste vorzubereiten, braucht es ein gemeinsames Begegnungsprogramm in Freiburg. Das beantragte Projekt setzt genau an diesem Punkt an: Aus einzelnen Begegnungen und Gastspielen soll eine dauerhafte gemeinsame künstlerische Produktionsstruktur entstehen.
Kooperationspartner
In Baden-Württemberg arbeitet das Theater Zerberus mit drei Freiburger Partnern zusammen:
- CaPoA Freiburg e.V.: afrikanischer Kulturverein, der Migrant*innen und Geflüchtete gezielt bei der Suche nach Sprachkursen, Arbeit und Ausbildung unterstützt und mit Kultur- und Bildungsveranstaltungen gesellschaftliche Brücken baut. CaPoA bindet die bereits in Freiburg lebende westafrikanische Community aktiv in das Projekt ein und ist zentraler inhaltlicher Partner für den Freiburger Projektteil.
- Schopf 2 – soziokulturelles Zentrum in Freiburg: Hier fanden bereits öffentliche Veranstaltungen, Ausstellungen und Diskursformate zur Wahrnehmung afrikanischer Frauen in Deutschland statt („Black Women in White Space"). Das Projekt knüpft inhaltlich an diese Diskursarbeit an.
- E-Werk Freiburg: langjähriger Kooperationspartner des Theater Zerberus, bereits 2019 Aufführungsort von „drifting anchor" und seither wiederkehrender Spielort für internationale Kooperationsprojekte.
- Im Senegal bestehen tragfähige Kontakte zum SUBA Centre Dakar sowie zu den 2026 gewonnenen Partner*innen: Dr. Massamba Gueye und KËR LEYTI – Maison de l’Oralité et du Patrimoine in Dakar - Centre Culturel Régional de Dakar Blaise Senghor - Centre Culturel Régional de Diourbel - Maison des Arts Rufisque.
- Für die Côte d'Ivoire-Etappe der Reise 2027 besteht zudem
Kontakt zu Thérèse Yao, die in Kondrokro-Djassanou (Didiévi) das internationale Erzählfestival „N'kawa N'wouman" leitet – und Ndiawar Diack Secke Leiter der Nakhé Structure, der gezielt Fragen von Migration und gesellschaftlichem Zusammenhalt künstlerisch bearbeitet und das auch mit Kër Leyti und dessen „La Grande Nuit du Conte" in Dakar vernetzt ist.
Projektidee
Phase 1 – Freiburg als Vernetzungs- und Resonanzraum (ab Herbst 2026)
Statt einer klassischen Künstler*innen-Residenz steht in Freiburg die Begegnung mit der bereits vor Ort lebenden westafrikanischen Community im Zentrum, getragen von CaPoA Freiburg e.V. und ergänzt durch Gastbeiträge von Künstler*innen aus den Partnerländern.
Kernelemente:
- Gemeinsam mit CaPoA konzipierte Erzähl- und Mime-Workshops im soziokulturellen Zentrum Schopf 2, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der westafrikanischen Community in Freiburg wie auch Einheimischen einen Raum für die eigene Geschichte geben
- Ein partizipatives Forumtheater-Format zu den Themen, die bereits die Workshops 2026 in Senegal prägten – Migration ja/nein, Zukunftsperspektiven, Formen des Aufbruchs, Gewalt gegen Frauen, feministische Zukunftsperspektiven – nun im Dialog zwischen west-afrikanischer Diaspora und Freiburger Stadtgesellschaft
- Ein öffentliches Diskursformat im Schopf 2, das an die dortige Veranstaltungsreihe „Black Women in White Space" anknüpft und die westafrikanischen Gäste einbindet
- Öffentliche Aufführungen einer Weiterentwicklung des Erzähltheaterstücks unter dem Leitmotiv „Geschichten überschreiten Grenzen" in Freiburg
Begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die die seit 2018 gewachsene Partnerschaft und die lokale Integrationsarbeit sichtbar macht. Damit erhält Freiburg eine eigene Funktion innerhalb des Projekts: als Ort der Vernetzung, Reflexion und Rückbindung.
Phase 2 – Residenz in Westafrika 2027 (Côte d'Ivoire, Senegal ab Frühjahr 2027)
Phase 2 betrifft die gemeinsame künstlerische Arbeit vor Ort, die gemeinsame Weiterentwicklung des Projekts „Geschichten überschreiten Grenzen" mit den dortigen Partner*innen. Thérèse Yao, die in Kondrokro-Djassanou (Didiévi) das internationale Erzählfestival „N'kawa N'wouman" leitet – und Ndiawar Diack Secke Leiter der Nakhé Structure Sénégal, der gezielt Fragen von Migration und gesellschaftlichem Zusammenhalt künstlerisch bearbeitet und der auch mit dem Zentrum Kër Leyti, das mit der Erzählszene in Dakar vernetzt ist. Die in den beiden Phasen entstandene Dokumentationen bilden zugleich die Grundlage, um im Anschluss an dieses Projekt langfristig Förderungen für einen vertieften Afrikaaufenthalt zu beantragen (z.B. ifa, Goethe-Institut, Kulturstiftung des Bundes/TURN-Fonds, Auswärtiges Amt) – Programme, die in der Regel eher erprobte, mehrjährige Partnerschaften als Erstkontakte unterstützen.
Phase 3 – Re-Präsentation und Ergebnistransfer (Herbst 2027, Schopf 2 Freiburg) Den Abschluss des künstlerischen Prozesses bildet ein mehrteiliges Präsentations- und Diskursformat im Schopf 2 in Freiburg. Im Zentrum steht das Showing der in Senegal und der Côte d’Ivoire weiterentwickelten Ko-Produktion, ergänzt durch ein interaktives Forumtheater-Format, das die Erfahrungen der Reise für das lokale Publikum öffnet. Eine begleitende multimediale Installation (Video, Audio, Fotografie) macht die Stationen der Begegnung erfahrbar. In Kooperation mit CaPoA e.V. und weiteren Partnern finden Podiumsgespräche und Community-Talks statt, die den künstlerischen Transfer reflektieren, Impulse für die Freiburger Stadtgesellschaft aufarbeiten und die Basis für langfristige Folgeprojekte legen.
Inhaltliche Schwerpunkte
Unter dem gemeinsam mit den westafrikanischen Partner*innen entwickelten Leitmotiv „Geschichten überschreiten Grenzen" verhandelt das Projekt Grenzen im mehrfachen Sinn – nationale, geschlechtliche und generationale – und macht Theater zu einem Ort der Begegnung darüber hinweg.
Migration – Bleiben oder Gehen?
Die Debatte „Bleiben oder gehen?", die bereits 2018 im Zentrum von „drifting anchor" stand, wird dabei nicht als endgültiger Bruch oder als Scheitern erzählt, sondern als zirkuläre Bewegung gedacht, die mit den aktuellen Themen der Workshops und Aufführungen 2026 verbunden wird: Migration ja/nein, Formen des Aufbruchs, Gewalt und feministische Zukunftsperspektiven. Migration wird als komplexer Prozess betrachtet, der Identitäten verändert, Beziehungen neu ordnet und kulturelle Innovation hervorbringen kann.
Dabei sollen insbesondere auch innerafrikanische Migrationserfahrungen sichtbar werden. Das Projekt möchte damit ein differenzierteres Bild afrikanischer Gesellschaften vermitteln und der in Europa häufig dominierenden Darstellung Afrikas als Herkunftsort von Flucht und Armut eine andere Perspektive entgegensetzen. Was bedeutet Aufbruch? Wann wird Bleiben zu einer bewussten Entscheidung? Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch Mobilität, und welche entstehen gerade durch das Bleiben und den Aufbau lokaler Strukturen?
Diese Fragen werden nicht abstrakt, sondern über persönliche Geschichten, Körper, Stimmen und künstlerische Ausdrucksformen bearbeitet.
Geschlechterperspektiven
Migration und Mobilität werden aus unterschiedlichen Geschlechterperspektiven betrachtet. Dabei geht es auch um die Situation von Frauen, die zurückbleiben, um Gewalt, Abhängigkeit und gesellschaftliche Rollenzuschreibungen. Die künstlerische Arbeit soll nicht bei der Darstellung von Problemlagen stehen bleiben, sondern nach Möglichkeiten von Selbstermächtigung, Solidarität und gesellschaftlicher Veränderung suchen. Frauen aus beiden Kontinenten nutzen die Erzählkunst, um eigene Geschichten des Widerstands und der Solidarität zu erzählen. Das Projekt nutzt auch gezielt die Mittel des Tanzes und der wortlosen Mime, um Scham und Sprachlosigkeit zu überwinden und Einengung, Bedrohung und vor allem Selbstermächtigung körperlich sichtbar zu machen. Die Erfahrungen und Arbeitsweisen des Tandems Thérèse Yao aus Abidjan / Dagmar Ottmann, Tänzerin aus Freiburg, bilden hierfür einen wichtigen Bezugspunkt.
Künstlerische Innovation und spartenübergreifender Ansatz
Das Projekt verbindet unterschiedliche künstlerische Formen. Conte, Mime und Tanz, Musik und Sound Die westafrikanische Tradition des Conte, des mündlichen Erzählens, trifft auf die wortlose Kunst der Mime. Geschichten werden dadurch nicht ausschließlich über Sprache vermittelt. Körper, Rhythmus, Gestik und Präsenz ermöglichen einen sprachraumübergreifenden Austausch. Traditionelle Geschichten, Mythen und Erzählstrukturen können mit heutigen Migrationsbiografien und persönlichen Erfahrungen verbunden werden. Zeitgenössischer Tanz untersucht das Spannungsfeld zwischen Roots und Routes – zwischen Verwurzelung und Aufbruch. Der Körper wird dabei zum Archiv persönlicher und gesellschaftlicher Erfahrungen.Traditionelle westafrikanische Instrumente wie Kora und Balafon können mit urbanen musikalischen Formen und elektronischen Einflüssen verbunden werden. So entsteht ein hybrider künstlerischer Raum, in dem unterschiedliche musikalische und theatrale Traditionen nicht nebeneinanderstehen, sondern miteinander arbeiten.
Arbeitsweise und Prinzip der Augenhöhe
Ein zentraler Grundsatz des Projekts ist die gleichberechtigte Zusammenarbeit. Die westafrikanischen Partnerinnen werden nicht als „Gäste“ eines europäischen Projekts verstanden. Sie sind Mitautorinnen und Mitproduzent*innen der künstlerischen Arbeit. Inhalte, Arbeitsformen und Präsentationen werden gemeinsam entwickelt. Das bereits entwickelte Konzept formuliert ausdrücklich das Ziel, lokale afrikanische Infrastrukturen und Arbeitsmöglichkeiten zu stärken und die Projektentscheidungen gemeinsam mit den Partner*innen vor Ort zu treffen.
Bezug zu Förderzielen
- Das Projekt soll konkrete künstlerische und strukturelle Ergebnisse hervorbringen: eine gemeinsam entwickelte transkulturelle Theaterproduktion, öffentliche Aufführungen in Senegal und Côte d’Ivoire und Baden-Württemberg
- Innovativer Ansatz: Verbindung westafrikanischer mündlicher Erzähltradition mit zeitgenössischem europäischem Theater, spartenübergreifend (Erzählkunst, Mime, Tanz, Forumtheater, Diskursformat)
- Niederschwellige Zugänge und Beteiligungsformate: Forumtheater und Gesprächsformate beziehen das Publikum aktiv in die Verhandlung gesellschaftlicher Themen ein
- Gesellschaftliche Relevanz: Verbindung der internationalen Partnerschaft mit konkreter Integrationsarbeit vor Ort über CaPoA Freiburg e.V. und der seit 2015 in Freiburg lebenden westafrikanischen Community
- Chancengleichheit und Diversität: künstlerische Leitung auf deutscher Seite durch eine Frau (Dagmar Ottmann), inhaltlicher Schwerpunkt auf feministischen Perspektiven
- Überregionale Sichtbarkeit und Reichweite: seit 2018 gewachsene, mehrfach dokumentierte internationale Partnerschaft mit konkreter Anschlussperspektive
- Realisierbarkeit: Aufbau auf erprobten Partnerschaften (SUBA Centre Dakar seit 2018, Senegal-Tournee 2026, CaPoA Freiburg) und einer bereits vorliegenden, konkret kontaktierten Einladung für 2027 (u. a. Thérèse Yao, Festival „N'kawa N'wouman")
Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit
Die Entwicklung des Projekts wird kontinuierlich dokumentiert. Vorgesehen sind Foto-, Video- und Audioaufnahmen sowie kurze digitale Beiträge aus den verschiedenen Arbeitsphasen. Die Dokumentation soll nicht nur die fertigen Aufführungen zeigen, sondern insbesondere den Prozess der gemeinsamen künstlerischen Entwicklung sichtbar machen. Geplant sind darüber hinaus Beiträge auf den Kommunikationskanälen des Theater Zerberus, der beteiligten Partner*innen und der afrikanischen Vereine in Freiburg.
Langfristige Wirkung
Das Projekt soll eine seit 2018 bestehende Zusammenarbeit strukturell weiterentwickeln und zu einer dauerhaften transkontinentalen Produktionspartnerschaft ausbauen. Die Dokumentation und die Erfahrungen des Projekts sollen darüber hinaus als Grundlage für langfristige Förderungen dienen, beispielsweise bei der Kulturstiftung des Bundes/TURN-Fonds, dem Goethe-Institut, dem ifa oder weiteren internationalen Kulturförderprogrammen.
Zeit- und Ablaufplan
November/Dezember 2026: Vorbereitung
Terminabstimmung mit Partnern in Dakar/Rufisque und mit Thérèse Yao (Côte d'Ivoire), gemeinsame Programmentwicklung (Gastspiele, Workshops) mit CaPoA Freiburg e.V., Schopf 2 und E-Werk Freiburg, Presse- und Bildungspartner ansprechen
Phase 1 – Begegnung und Kooperation in FreiburgErzähl- und Mime-Workshops mit CaPoA und der westafrikanischen Community in Freiburg, Gastbeiträge von Partner*innen aus Westafrika, Forumtheater-Beteiligungsformat, Diskursveranstaltung im Schopf 2, öffentliche Aufführungen in Freiburg. Auswertung & VorbereitungSichtung des Materials, Aufbereitung für Öffentlichkeitsarbeit, konkrete Reise- und Programmplanung für die Westafrikareise und Residenz
Winter/Frühjahr 2027: Phase 2 – Westafrikaresidenz
(Côte d'Ivoire, Senegal)Wahrnehmung der vorliegenden Einladung, gemeinsame Weiterentwicklung/Ko-Produktion vor Ort, Aufführungen und Workshops. Präsentation der Ergebnisse, Grundsteinlegung für weiterführende, längerfristige Projekte
Frühjahr/Sommer 2027: Phase 3 – Auswertung
Re-Präsentation & Diskurstransfer in FreiburgÖffentliches Sharing / Minifestival im Schopf 2: Showing der in Côte d'Ivoire und Senegal weiterentwickelten Ko- Produktion, multimediale Prozessausstellung (Foto/Video/Audio), Podiums- und Community-Diskurs sowie Transfer-Workshop mit CaPoA e.V. und den Beteiligten.
Herbst 2027: Abschluss
Verwendungsnachweis, Abschlussbericht, Grundlage für Anschlussanträge (z. B. ifa, Goethe-Institut, Kulturstiftung des Bundes/TURN-Fonds, Auswärtiges Amt)
Kontakt
Theater Zerberus Freiburg
Ansprechpartner: Raimund Schall
Künstlerische Co-Leitung (Tanz/Choreografie): Dagmar Ottmann
Christoph-Mang-Str. 3 / PF 5538
79022 Freiburg
www.theater-zerbeus.de
rai.schall@theater-zerberus.de
Tel.: +49 761 5565918
